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testing SEO and talking about IT

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Hey das geht ab…WM Seiten in den SERPs

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Ich gehe mal stark davon aus, dass viele von euch etwas Ähnliches gemacht haben während der WM 2010 in Südafrika. Eine Seite zu dem Thema ins Netz gestellt und geschaut ob man damit irgendwie am Hype partizipieren kann. Ich hatte auch so eine gute Idee….genau 3 Stunden vor dem Eröffnungsspiel. Jaja…total früh dran gewesen. Aber hey….es war einfach so viel zu tun davor :)

Nachdem die Zeit für ordentliche Vorbereitung und gutes Linkbuilding somit dahin war beschloss ich zumindest eine Keyworddomain zu holen und so zu versuchen irgendwie Traffic zu bekommen.

Dem Trend folgen

Erster Stopp: Google Trends. Einfach mal ein wenig suchen und inspirieren lassen. Eine Suchanfrage hat es mir sofort angetan. 3 Keywords mit 2 ziemlich offensichtlichen ;-)Also gecheckt ob die Domain noch frei ist, registriert, Seite gebaut. Off we went…ohne großes Linkbuilding. Ein wenig Social Media und regelmäßig Blogposts sollten alles sein.

Keine Links, kein Traffic

Die Überschrift leuchtet jedem ein, oder? Nachdem ich relativ spät dran war mit meiner Idee war natürlich keine Zeit mehr für natürliches Linkbuilding. Nachdem das ganze eine “Hau-ruck-Aktion” war, wollte ich auch nicht ohne Ende Geld dafür ausgeben. Daher habe ich mich dazu entschlossen auf Linkbuilding im klassischen Sinne zu verzichten. Einfach mal testen wie lange das dauert, bis die Seite quasi “von alleine ” im Index auftaucht und erste Ergebnisse liefert.

As time goes by

Nach ca 2,5 Wochen war es endlich soweit. Der Traffic stieg signifikant nach oben, User kamen über die Suche und nicht mehr nur über Twitter. Es ging los. Es hat also 2,5 Wochen gedauert bis die Seite halbwegs anständig in den SERPs platziert war um auch Leute auf die Seite zu bringen.

Natürlich dominiere ich die SERPs mit der Seite nicht und ich habe auch sicherlich nicht alles richtig gemacht (viel zu viel Zeit mit feiern verbracht. woohooo!), aber ein schöner Test war es dennoch. Einfach um mal zu sehen was so eine Keyworddomain ausmacht und wie schnell die bei einem (ok, bei DEM) Thema schlechthin in den SERPs auftaucht.
Ablenk – moment was?

Abgesehen von Traffic und Verkäufen hat die WM 2010 natürlich auch ein paar negative Seiten mit sich gebracht. Ich meine da gar nicht die von Seiten der FIFA, sondern was so bei uns los war. Wie in der Überschrift schon anged….oh hey…da schau…TOOOOR…Ablenkung.

Aus meiner Sicht führte die Weltmeisterschaft zu jeder Menge Ablenkung. Selbst wenn nicht gerade Spiele stattfanden, war man doch immer gespannt und hat sich mehr oder weniger ständig damit beschäftigt. Die Effektivität im Arbeitsleben musste da natürlich leiden.

Gemeinsam ablenken erhöht die Motivation

Was macht man nur dagegen? Genau! Dafür sorgen, dass die Angestellten die WM anschauen. Am besten zusammen. In WM-Räumen (mit Fernsehern, Kickern,etc.) oder ähnlichen Locations in der eigenen Firma.Das führt dazu, dass die Angestellen in der Firma bleiben, sich gemeinsam Spiele anschauen und natürlich über alles mögliche – auch Arbeit – reden. Teambuilding und Brainstorming. Yeah!
Win Win Win
Wie man sieht können Events wie die WM 2010 zu einer Menge von Vorteilen führen. Mehr Besucher auf der Seite (über die WM Studios bloggen z.B….), Imagegewinne, Teambuilding, etc…Das ganze sind nur ein paar Beispiele wie man den ROBC (Return On Being Cool) erhöhen kann. Kreativ sein rules. Merken!

Juli 22, 2010 Posted Under: Blog, Tests   Read More

SEO total verstanden – oder auch nicht

SEO Planung ist ja nur ein ganz kleiner teil. Das wirklich richtige und wichtige SEO ist ja das coden..

Genau! Planung ist nämlich völlig für den Arsch und Konzepte sowieso. Richtige SEOs coden nur den ganzen Tag! Oooooooh man! So gehört in einem Gespräch gestern. Mit dem Chef einer Agentur, die nebenbei auch SEO anbieten will. Joa. Was soll man da noch sagen?

“Viel Spaß ohne meine Hilfe” am besten ;-)

Juni 11, 2010 Posted Under: Blog   Read More

Österreich goes SEO

Endlich ist es soweit. Österreich erhebt sich aus dem SEO Tiefschlaf. Und das sogar recht beachtlich, wie ich finde. Nachdem vor einiger Zeit der erste Österreichische SEO Stammtisch so gut ankam, wird aus diesem nun die erste österreichische SEO Konferenz, die SEOkomm.

Und was da bereits an Referenten gewonnen werden konnte, liest sich schon sehr sehr gut: Christoph C. Cemper, Marcus Tandler, Jens Fauldrath, Ralph Tegtmeier, Evert Veldhuijzen, Dominik Wojcik und Pelle Boese.

Da kommt schon ordentlich Vorfreude auf, würde ich sagen. Oder? Austria goes SEO. Ich freu mich!

Mai 18, 2010 Posted Under: Blog   Read More

Nu(h)r so Gedächtnispost | Konferenzchaos

Eines meiner Lieblingszitate überhaupt kommt vom deutschen Comedian (super deutsches Wort!) Dieter Nuhr. Der prägte irgendwann mal den Satz:

“Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten”.

Und genau diesen Satz würde ich so gerne so viel häufiger sagen bzw. Leuten vor die Nase halten. Das verbietet natürlich die (N)Etiquette, würde den Punkt allerdings sehr oft gut treffen. Gerade was Konferenzen angeht. Es ist ja echt interessant wer so alles als Speaker aufgerufen wird. Dazu gibt es gerade drüben bei seo bullshit einen sehr guten Artikel. Was mich neben der Speakerwahl aber auch noch nervt ist die Tatsache, dass Leute, die sich einmal einen Vortrag angehört haben, meinen, sie könnten mir nun erklären, wie mein Job zu funktionieren hat. Das hat nichts mit Kritikunfähigkeit zu tun – ich freue mich immer wenn ich etwas dazu lernen kann. Aber unqualifizierte Kommentare á la “also eigentlich müssten wir da aber schon auf Platz 1 sein..” reichen dann doch, denn:

  1. Der Sales- Marketing- oder gar CEO-Mensch kann meist gar nicht einschätzen, was er da auf der Bühne gerade hört. Ist das ein guter Vortrag oder einfach nur Mist? (Beispiel: “Och auf der Konferenz am Mittwoch hat das der Vortragende sooooo schön und einfach erklärt. Das ist ja echt nicht schwer. Man muss ja nur die richtigen Keywords verwenden…”)
  2. “In der Präsentation stand, dass ein Klick ca. 1 Euro kostet…” – wtf? Was für ein Klick? Wo? Was kostet 1 Euro? Welche Aktionen?
  3. Gerade Leute die etwas zu entscheiden haben scheinen Menschen, die auf einer Bühne stehen, schon aus Prinzip mehr Vertrauen entgegen zu bringen als den eigenen Mitarbeitern. Warum auch immer. Was der Speaker sagt ist gesetz. Egal wie stumpfsinnig (Keyword Metatags!) das auch sein mag.

Darum, liebe Vorgesetzte, have a little Faith in your staff. Wir machen das ja nicht einfach weil wir nichts anderes zu tun haben, sondern weil wir das können!

Fragen? Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

April 29, 2010 Posted Under: Blog   Read More

Linkbuilding. Handmade.

Ehrlicher Weise muss ich sagen, ich mag Linkbuilding nicht. Linkbaiting kann Spaß machen, keine Frage, aber so hardcore Linkbuilding ist einfach nervig und zeitraubend. Heute habe ich mal ein motiviertes Beispiel an der eigenen Haut erlebt, dass ich hier mal als Motiviationshilfe festhalten möchte. Quasi ein How to do linkbuilding.

  • Ich habe über einen Twitteraccount (nicht mein Hauptaccount) eine Frage losgeschickt. In etwa sowas wie: “hey, hat jemand einen Tipp bezüglich einer gute und günstigen Fahrschule in Wien? #wien #motorrad”.
  • Das hat ein Betreiber eines österreichischen Fahrschulverzeichnisses mitbekommen. Wie auch immer. Sei es über Alert auf Twitter oder real time search.
  • Der hat sich meinen Twitteraccount angeschaut
  • Ist auf die dahinterliegende Webseite gegangen
  • Dort dann Seiten, die auf mich verlinken gesehen und besucht
  • Da dann meinen Klarnamen (danke für dieses Wort) herausgefunden
  • Mich im Skype gesucht
  • Geadded und angeschrieben
  • Kurz erzählt wie er auf mich kam
  • Und dann gefragt, ob ich nicht twittern kann, dass es eben dieses Fahrschulverzeichnis gibt.
  • Gegenleistung. Ähm ;-)
  • Anyway. Mein Twitteraccount auf dem ich diese Frage geschickt habe, hat gerade mal 55 Follower. Also eine Masse.
  • Daher Respekt vor dem Aufwand!

Jetzt bin ich doch ein wenig motivierter das zumindest für die größeren Projekte wieder intensiver voran zu treiben. :-)

April 27, 2010 Posted Under: Blog   Read More

Kitesurfen – Tipps und Infos für Surf-Anfänger

Kite-Surfen für Anfänger

Norddeutschland zeichnet sich ja zum Teil dadurch aus, dass es hier so schön windig ist. Was für viele eher ein Nachteil ist, ist für andere wiederum von großem Vorteil, denn was wären Kitesurfer ohne Wind? Und da ich seit einer Weile hier im schönen Norden Deutschlands wohne und mich bereits auf dem Surfbrett und Snowboard versucht habe, ist es diesen Sommer an der Zeit, auch mal das Kitesurfing auszuprobieren. Als Anfänger gibt es natürlich unzählige Fragen. Wie funktioniert Kitesurfen? Welche Ausrüstung braucht man? Wo gibt es gute Kitesurf-Kurse? Wann ist der perfekte Zeitpunkt zum Kiten?

Die Ausrüstung

Zum Kitesurfen benötigt man zunächst ein Board und einen Schirm. Gerade hier im Norden ist es wohl keine schlechte Idee, sich ausserdem auch einen Neoprenanzug zu besorgen. Als Anfänger verbringt man die meiste Zeit vermutlich nicht auf dem Board, sondern im Wasser und friert schnell. Auch wenn man bereits Erfahrung auf dem Wakeboard, Snowboard oder Surfboard hat, empfiehlt es sich trotzdem, einen Kite-Surfkurs zu absolvieren. Denn beim Kiten kommt es vor allem auch darauf an, mit dem Schirm richtig umzugehen. Das heißt, die richtige Schirmgröße für die erwartete Windstärke auswählen und den Schirm zu beherrschen. Wie es aussieht, wenn man eher vom Schirm bzw. Wind beherrscht wird, zeigt das nachfolgende Video “Kiteboarder blown away”.





Um zu lernen, wie man mit dem Material und der Ausrüstung richtig umgeht, um nicht ebenso abzuheben, sollte man einen Surf-Kurs absolvieren. Es gibt zahlreiche Kite-Surf-Schulen hier im Norden Deutschlands. Einige Kurse für Anfänger in Ostsee und Nordsee möchte ich kurz auflisten (Stand April 2010):

Kite-Surf-Kurse

Surf-Schulen/-Kurse an Nordsee und Ostsee:

Surfschule/-kurs Dauer Preis Bemerkung
Grundkurs 2 Tage à 8 Std. € 190,- Usedom
Basiskurs 2 Tage à 4 Std. € 195,-
Grundkurs 2 Tage à 5 Std. € 199,- Zingst
Weekend Specials 2 Tage € 199,- Rügen
Kompaktkurs 3 Tage à 4 Std. € 206,-
Einsteigerkurs 2 Tage à 8 Std. € 209,- Rügen, Fehmarn
Intensivkurs 2-3 Tage, 11 Std. € 240,- Usedom
Kite Jam 4 Tage à 4 Std. € 269,- Rügen



Wetter

Das Wetter spielt beim Kiten natürlich eine große Rolle. Ohne Wind ist nicht viel los. Informationen rund um das Surf-Wetter gibt es z. B. hier:



Apps für iPhone und Android Handys

Zum Bestimmen des richtigen Surf-Wetters gibt es außerdem auch Apps, die man als Kite-Surfer gut brauchen kann, um z. B. Gezeiten oder Windstärken zu ermitteln:



Kite-Surf-Events 2010

Es gibt eine Reihe an Events, bei denen man sicherlich einen sehr guten Eindruck vom Kiten und vom Können anderer Kite-Surfer bekommen kann. Einige davon sind beispielsweise:




Weitere Informationen rund ums Kiten gibt es natürlich auch im Wikipedia-Artikel “Kitesurfen“.

Sobald ich die ersten Schritte gemacht habe, werde ich hier auch ausführlich darüber berichten :)

April 11, 2010 Posted Under: Blog   Read More

SMX München 2010

Zurück von der SMX München 2010. Einiges an Eindrücken und Ideen gesammelt. Hier mal ein kurzes Fazit zu den vergangenen zwei Tagen.

Tag 1 ging mit einer kleinen Enttäuschung los. Die Keynote von Jordi Ribas von Microsoft zum Thema “The Future of Search” war eigentlich eine reine Werbeveranstaltung a la “Bing ist ja so cool”. Vielleicht gingen wir da auch etwas blauäugig rein, aber spannend ist anders.

Nach dieser kleinen Enttäuschung ging es dann aber wie erwartet weiter. SEO Ranking Faktoren 2010 standen auf dem Programm. Gewohnt unterhaltsam dargebracht war der Vortrag “CTR als Rankingfaktor” von Marcus (aka mediadonis) Tandler. Ebenso flüssig und stimmig präsentierte Uwe Tippmann die Pageloadtime als Rankingfaktor. Den Vogel allerdings schoß Ben Hendrickson von SEOmoz ab. Er wirkte doch reichlich nervös (irgendwie sympathisch) und präsentierte, wie man sich das von einem hardcore Entwickler vorgestellt hat (no offence!): Unstrukturiert und wirr. Zumindest machte es so den Eindruck. Die Daten, die er uns da um die Ohren schlug, waren jedoch tatsächlich interessant – nur verstanden hat es kaum jemand ;-) In weiteren Panels bzw. Vorträgen beruhigte sich Ben allerdings und zeigte, dass er es definitiv drauf hat! Coole Socke! ;-) Hier gab es auch gleich eine super Frage aus dem Publikum: “Ist SEO tot?” fragte da doch tatsächlich einer. Am liebsten hätten wir den gleich aus dem Index gekickt ;-)

Daraufhin ging es weiter mit Linkbuildingstrategien. Mario Fischer und Mikkel deMib Svendsen erklärten auf ihre ganz besonderen Weisen, was man beachten und unterlassen sollte. Auch hier gab es einen der auf den Vogel zielte und diesen gekonnt abschoss. Sebastian Wenzel von Text-link-Ads.com wirkte total gelangweilt und demotiviert. Fazit seines Vortrages: Scheiß auf alles, Textlinks egal wie!

Nach der Mittagspause und dem wirklich guten Essen, ging es dann wieder zu einer Keynote. Peter Schaar (Bundesbeauftragter für den Datenschutz) referierte über Datenschutz, Cookies, Tracking und Targeting. Auch hier große Enttäuschung: Keine Präsentation vorbereitet (typisch Politiker) und relativ bocklos was Diskussionen anging. Allerdings gab es hier auch andere Meinungen. Vielleicht ist das einfach nicht mein Thema ;-)

Gleich nach dem Kampf mit dem Einschlafen ging es zu “Taktiken für die erfolgreiche Verlinkung” mit dem Linkpapst Christoph C. Cemper und Eva Rausch von Traubenberg (Dt. Telekom). Eva zeigte eine “hands on” Vortrag und begeisterte so alle, die endlich mal konkrete Vorschläge sehen wollten. Christoph erklärte einige Linkbuildingstrategien und brachte mit dem Catchphrase “Jeder Link muss eine Story haben” einen schönen Merksatz an.

Das Highlight des ersten Tages war aber selbstverständlich die letzte Sendung der Webmasters on the Roof. Live aus dem großen Ballsaal des Westin Grand. Mit dabei waren neben den beiden Moderatoren Mediadonis und Fridaynite auch Johannes Beus (sistrix), Mikkel deMib Svendsen, Ben Hendrickson und Prof. Dr. Mario Fischer (SEO des Jahres). Eine schöne und spannende Diskussion mit Standing Ovations am Ende. Fast ein wenig Gänsehautfeeling (und ich glaube, Marcus hat da sogar ein Tränchen verdrückt). Schön wars, Jungs!

An Tag 2 ging es gleich richtig los. SEO für Blended / Universal Search. Einführung von Marcus Tober (wenn es jemand drauf hat, dann Marcus – schon wieder einer mit c im übrigen. Kann kein Zufall sein) von Searchmetrics. Weiter ging es mit Christoph Burseg (TRG) und den Google News sowie Tom Alby zum Thema Blogs. Danach habe ich das Panel gewechselt, da Bilder und Videos ja Thema meiner Diplomarbeit waren und ich mich da noch relativ fit fühle ;-) Soll aber noch gut gewesen sein!

Mich zog es dann zum Vortrag von Moritz Habermann (blogzwonull), André Morys (Web Arts AG) und Stefanie U. Dürr (google). Moritz sprach über ein paar bekannte Probleme als Conversion Optimierer und zeigte einen netten Weg, CVR-Optimierung im Unternehmen einzubauen. André Morys ging an die ganze Sache aus neurlogischer Sicht heran. Mal etwas neues und durchaus spannend dargeboten. Stefanie Dürr blieb hier der “hands on” Teil. Sie zeigte ein paar Beispiele ehe sie die Stimme aufgrund einer Erkältung verlies. Alles in allem ein nettes Panel.

Der vorletzte Vortrag handelte von Inhouse SEO. Hier sprachen Florian Stelzner (XING), Olga Dick (Siemens) und Marcell Sarközy (Sixt) über ihr Dasein als Inhouse SEOs. Während Olga Dick nicht wirklich überzeugen konnte, brachten die beiden anderen ihre Vorträge durchaus flott und spannend an den Mann. Florian Stelzner sprach wohl den meisten von uns aus der Seele und Marcell Sarközy beeindruckte durch das Statement “Ich bin direkt der Geschäftsleitung unstertellt – wie sich das gehört” ;-) Guter Anfang, schleppender Mittelteil, gutes Ende. Gutes Panel!

Zum Abschluss gab es noch mal eine Fragestunde. Ask the SEOs hieß es da. Neben Prof Fischer saßen noch Jens Fauldrath (Telekom), Christoph Cemper (cemper.com) und Uwe Tippmann (abakus) auf der Bühne um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Nochmal ein schöner und relaxter Abschluss mit ein paar durchaus interessanten Anmerkungen der “Stars” der Branche.

All in all ein gelunger Event. War schön, da gewesen zu sein. Freue mich aufs nächste Mal :-)

By the way: Auf English gibt’s den SMX Munich 2010 Recap auch drüben bei mir ;-)

März 25, 2010 Posted Under: Blog   Read More

Our house – in the middle of our street. – zwischen Inhouse und Agentur

Wenn man mich fragt “was machst du eigentlich” antworte ich meist mit “Online Marketing”. Sollte da dann mehr kommen als “aha” und jemand wirklich Interesse zeigen, dann führe ich das mit “Suchmaschinenoptimierung, Marketing, Social Media…” und so weiter aus. Allerdings sieht man beim Wort Suchmaschinenoptimierung bzw. bei der Abkürzung SEO meist schon die ersten Augenbrauen zucken. SEO ist böse. Kennt man ja. Wenn jedoch der Gesprächspartner auch aus der “Branche” oder zumindest affin ist und weiter fragt, gerade ich meist ein wenig ins wanken. Die Frage nach “Inhouse oder Agentur SEO” lässt sich irgendwie nicht so einfach beantworten. Also eigentlich schon. Aber dann auch doch wieder nicht.

our house, in the middle of our street, our house, in the middle of our….

Als ich mich an das Schreiben dieses Artikels gemacht habe, kam mir “our house” von Madness unweigerlich in den Sinn. Warum? Weil ich mir jobtechnisch so vorkomme, als würde ich im Haus in der Mitte der Straße arbeiten. Links von mir die Inhouseabteilung, rechts von mir die Agenturabteilung. Aber gehen wir mal durch den Haupteingang.

Ich arbeite in einer Agentur. Allerdings nicht in einer reinen SEO Agentur (oh ja, ich seh jetzt schon die ersten von euch auf das X klicken. “Der kann ja keine Ahnung haben”) sondern in einer “New Media Agency” (yeah, brave new world. I know). Nachdem ich hier der SEO Missionar bin, steht da natürlich einiges an Arbeit auf dem Programm. Alte Projekte unter die Lupe nehmen, den Leuten erklären, dass man SEO nicht einfach mal so “macht”, sondern dass es sich da um eine Einstellung handelt. Eine Herangehensweise an Probleme. Das ganze hat da schon so ein wenig Inhouse Style. Man muss um sämtliche Tools kämpfen und wenn man von Landingpages, Satellitenseiten und was auch immer spricht rümpfen die meisten Kollegen erst mal die Nase und sind enttäuscht, wenn das nicht in Flash umgesetzt werden soll. Das ist auch schon der nächste Punkt in der New Media Welt. Wir setzten echt geile Seiten um. Hammer. Nicht umsonst hängen hier Design-Awards rum. Aber so eine Seite komplett in Flash. Joa. Sieht schön aus, findet nur keiner. Erklär das mal der Designabteilung, die das schon seit Jahren so macht….

Auf der anderen Seite sind wir aber natürlich eine Agentur. D.h. ich schlage mich nicht nur mit bestehenden Webpräsenzen rum bzw. versuch unsere eigenen Produkte und Projekte zu optimieren, sondern bin auch dabei wenn es um Neukunden geht, wenn Anfragen kommen und Konzepte erstellt werden. Da muss man dann auch mal erklären, dass man SEO nicht so im Nachhinein mal einkippen (super Wort!) kann, sondern wie bereits erwähnt, das in sämtlichen Bereichen als Ansatz implementieren muss. Und wenn der Kunde sagt “die andere Agentur hat gesagt, die bringen mich in 100 Suchmaschinen unter…” muss man auch da noch nett und gefasst bleiben. Oder sagen <meta name=”revisit” content=”never”>

Ha! Ich seh schon die nächsten von euch sagen “Boah, so ein Mist. New Media Agentur macht jetzt auch einen auf SEO. Was soll der Mist?”.  Ich seh das natürlich ein wenig anders =) Als ich kam, hieß es, es wurde schon so viel schlechte Erfahrung mit SEO Agenturen gesammelt, dass man sich das Know How jetzt selbst ins Haus holen möchte. Und mich dabei ins Boot zu holen spricht natürlich dafür, das auch ernst zu meinen =) Aber Spaß beiseite. Eigentlich ist es ja schön zu sehen, dass SEO hier ernst genommen wird und Wissen aufgebaut werden soll.

Dass das ganze relativ stressig sein kann, muss man nicht wirklich sagen. Aber so ist das Agenturleben an sich ja sowieso. Das kennen viele von euch selbst am Besten. Wenn ich groß bin, muss ich das auch nicht mehr haben. Aber momentan ist der Lernfaktor doch recht hoch, so dass sich das Leben in Mitten der Straße auszahlt.

März 18, 2010 Posted Under: Blog   Read More